Lechler IDTA 120-04C: 75% Adriftminderung – JKI Anerkennung

Lechler hat vom JKI (Julius Kühn-Institut) für seine "Asymmetrische Air-Injektor Doppelflachstrahldüse" IDTA 120-04C die Einstufung in die Abdriftreduktionsklasse 75 % erhalten.

Lechler IDTA 120-04C: Jetzt mit JKI Anerkennung 75% Abdriftminderung im Ackerbau

Mit der IDTA 120-04C ist damit die erste Düsengröße aus der Lechler Baureihe der asymmetrischen Doppelflachstrahldüsen im JKI Verzeichnis Verlustmindernde Geräte Ackerbau gelistet. Ab sofort steht auch ein erweiterter Druckbereich von 1 bis 8 bar für einen noch flexibleren Einsatzbereich zur Verfügung. Die Eintragung weiterer Düsengrößen wird angestrebt.

Entsprechend der Verwendungsbestimmungen werden die 75 % Abdriftminderung in einem 20 m breiten Randbereich mit einem Spritzdruck von 1 bis 2 bar und einem Zielflächenabstand von 50 cm erreicht. Bei einer Feldrandbehandlung gelten die gleichen Verwendungsbestimmungen in Verbindung mit der Randdüse IS 80-04. Um das Anspritzen des Feldspritzrahmens zu verhindern, ist eine Mischbestückung im Gestängemittelteil mit 6 x ID-120-04 POM bzw. 6 x ID-120-04C bei gleicher Abdriftminderung möglich. Eine flexible Anpassung der Abstandsauflagen von Pflanzenschutzmitteln ist einfach umsetzbar.

Mit der IDTA Doppelflachstrahldüse steht der landwirtschaftlichen Praxis eine Profidüse mit neuen Maßstäben in der Applikationstechnik als auch dem Anwenderschutz zur Verfügung. Dies wurde durch zahlreiche Prämierungen im In- und Ausland belegt.
Die Anstellwinkel, 30° nach vorne und 50° nach hinten, haben sich in vielen Untersuchungen als die effektivsten im Hinblick auf eine hohe Anlagerung an senkrechten Zielflächen und eine optimale Verteilung an Vorder- und Rückseite – vor allem bei höheren Fahrgeschwindigkeiten – herausgestellt.

Zusammen mit den Strahlwinkeln von 120° des vorderen und 90° des hinteren Strahls ergibt sich dadurch eine effektiv gleiche Strahlbreite an der Zielfläche. Damit wird im Gegensatz zu anderen am Markt befindlichen asymmetrischen Düsen ein Überspritzen der Zielfläche auf Nachbarkulturen oder Saumstrukturen technisch vermieden.

In Verbindung mit IS 80 Randdüsen lässt sich damit auch mit asymmetrischen Doppelflachstrahldüsen entlang von Feldrändern randscharf applizieren.


Randscharfes Spritzen in Verbindung mit IS 80-04

Die Ausbringmenge der einzelnen Strahlen ist im Verhältnis 60 % vorne und 40 % hinten aufgeteilt. Dies sorgt für eine gleichmäßige Querverteilung – auch bei wechselnden Zielflächenabständen durch kupiertes Gelände oder Gestängeschwankungen.
Das Tropfenspektrum im vorderen Strahl ist etwas feiner im Vergleich zum hinteren Strahl. Die hierdurch erzeugte Tropfendichte nimmt zu und der Bedeckungsgrad wird optimiert. Durch das insgesamt sehr ausgewogene Tropfenspektrum kann der Gesamtbedeckungsgrad an senkrechten Zielflächen im Vergleich zu Air Injektorflachstrahldüsen verdoppelt werden.
Ein besonderes Augenmerk wurde auf den Anwenderschutz gelegt. Das Design "Düse und Kappe aus einem Stück" erleichtert die Montage. Der patentierte Injektor lässt sich von außen einfach werkzeuglos herausschieben, was auch mit Schutzhandschuhen einfach und kontaminationsfrei erledigt werden kann. Hierdurch ist der Anwender beim Reinigen der Düse besser geschützt.


Werkzeuglos herausnehmbarer Injektor

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