Wie sich Qualitätsprobleme und Gewinnverluste durch eine regelmäßige Düsenwartung vermeiden lassen

Die Düsenwartung sollte ein regelmäßiger Bestandteil des Produktionsprozesses sein, um Anlagen effizient am Laufen zu halten. Der von Lechler entwickelte Fünf-Stufen-Prozess zur Verlängerung der Düsenlebensdauer informiert über ursächliche Faktoren für eine schlechte Düsenleistung und welche Anzeichen zu beachten sind, wenn eine Düse nicht (mehr) richtig sprüht. Erhebliche Qualitätsprobleme und Gewinnverluste lassen sich so vermeiden. Eine regelmäßige Wartung ist auch für unsere hochwertigen Behälterreinigungsdüsen wichtig. Da es sich hierbei um komplexere Düsen handelt, hat Lechler ein Wartungskonzept speziell für Behälterreinigungsdüsen entwickelt.

Faktoren, die eine schlechte Düsenleistung verursachen

 
  • Erosion / Verschleiß
  • Korrosion
  • Verstopfung/Verunreinigungen
  • Schlechte Instandhaltung
 
 
  • Anbackungen / Anhaftungen
  • Unbeabsichtigte Beschädigung
  • Unsachgemäße Installation
  • Betrieb bei hohen Temperaturen
 
Buses usées Exemples de buses qui présentent des dommages tels que l'érosion, l'usure, la corrosion ou la contamination

Sprüh-Charakteristik – Worauf ist zu achten?


  Sprüh-
Charakteristik
Art der Düsenbeschädigung Sprühleistung
Volumenstrom Verschleiß des Düsenaustritts Höherer Volumenstrom
Strahlwinkel Verschleiß des Düsenaustritts Spürbare Änderung des Strahlwinkels
Flüssigkeitsverteilung Beschädigung des Düsenaustritts Beeinträchtigung der Flüssigkeitsverteilung und der Abdeckung
Impact Verschlissene Düsen Verringerter Impact
Tropfengröße Verschleiß des Düsenaustritts Der Volumenstrom nimmt zu, wodurch sich auch die Tropfengröße ändert.

Verlängerung der Düsenlebensdauer – Fünf-Schritte-Verfahren

  1. Düsenmaterial wechseln
    Die Umgebungsbedingungen können das Düsenmaterial beeinflussen, was zu Erosion oder Verschleiß führen kann. Deshalb ist die Auswahl des richtigen Materials entscheidend, um eine längere Lebensdauer der Düse zu gewährleisten. Düsenmaterialien wie PTFE oder PVDF sind beispielsweise geeigneter als Metall, wenn korrosive Chemikalien versprüht werden.
  2. Leitungssieb oder Filter hinzufügen
    Eine geeignete Filtration kann unerwünschte Partikel beseitigen, die ansonsten zur Verstopfung der Düse und Beeinträchtigung des Volumenstroms führen könnten. Deshalb empfiehlt es sich, ein Leitungssieb oder einen eingebauten Filter zu verwenden. Bei Fragen zur richtigen Maschenweite hilft Ihnen Lechler gerne weiter.
  3. Geeignete Werkzeuge und Reinigungsmittel verwenden
    Die Reinigung der Düsen sollte regelmäßig, aber mit angemessener Sorgfalt durchgeführt werden. Verwenden Sie für die Reinigung nur Kunststoff- oder Holzbürsten mit Kunststoffborsten. Vermeiden Sie die Verwendung von Drahtbürsten, da diese die Düse beschädigen können.
    Wenn die Düse verstopft ist, weichen Sie die Düse in einer nicht korrosiven Reinigungschemikalie ein, die die Partikel aufweicht und schließlich auflöst. Ultraschallbäder können für die Reinigung der Düse ebenfalls verwendet werden.
  4. Unregelmäßige Strahlbilder erkennen
  5. Routinemäßige Wartung planen
    Düsen sollten regelmäßig inspiziert und die Wartung sollte Teil Ihrer Standardarbeitsanweisung sein. Die gängigsten Routineverfahren zur Düsenwartung umfassen:
    • Überprüfung der Düsenausrichtung
    • Untersuchen der Düsen auf Schäden
    • Überprüfen des Strahlbildes
    • Überwachung von Volumenstromänderungen

Kontakt

Geschäftsbereich Allgemeine Industrie Telefon +49 7123 962-0 Telefax +49 7123 962-301 ind(at)lechler.de

Weitere Informationen

Wartung – Lechler Service Angebote